Deutsche Bischöfe gegen Rechtsextremismus

„Wir sagen mit aller Klarheit: Völkischer Nationalismus ist mit dem christlichen Gottes- und Menschenbild unvereinbar.“

„Rechtsextreme Parteien und solche, die am Rande dieser Ideologie wuchern, können für Christinnen und Christen daher kein Ort ihrer politischen Betätigung sein und sind nicht wählbar. Die Verbreitung rechtsextremer Parolen – dazu gehören insbesondere Rassismus und Antisemitismus – ist überdies mit einem haupt- oder ehrenamtlichen Dienst in der Kirche unvereinbar.“

So deutlich distanzierten sich am 22.02.24 die deutschen Bischöfe in ihrer gemeinsamen Erklärung von rechtsextremen Positionen. Die gesamte Erklärung ist hier zu lesen.

Dennoch bleibt es wichtig, im Gespräch zu bleiben und die Probleme der Menschen ernst zu nehmen. Die Seelsorger im Pfarrverband Oberschleißheim stehen dafür zur Verfügung.

Bild: www.dbk.de
In: Pfarrbriefservice.de

2 Jahre Krieg in der Ukraine

Zwei Jahre Zerstörung, Tod und Leid für viele Menschen. Zwei Jahre der Versuch eines Potentaten, politische Ideen mit Gewalt durchzusetzen. Und noch immer ist keine Lösung in Sicht – weder militärisch noch diplomatisch.

Und dazu ist noch ein Kriegsschauplatz dazugekommen im Nahen Osten, der uns zeigt, wie fragil gelingendes Zusammenleben zwischen Menschen sein kann. Und ganz viele Kriege kommen in unserer Wirklichkeit gar nicht mehr vor, finden nicht den Weg in die Schlagzeilen, obwohl sie das Leben von vielen Menschen unerträglich machen: Kongo, Afghanistan, Myanmar, Mali

Und dann noch der politische Unfriede in unserem Land, die Unzufriedenheit mit der Politik, die immer stärker werdende Polarisation unserer Gesellschaft, die Angst vor Verlust unserer Demokratie.

Für all das stand beim ökumenischen Friedensgebet am 25 Februar der Schutthaufen, die zerstörte Mauer: ein Symbol der Destruktion. Damit verbunden sind die Gefühle von Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und Ohnmacht. Ein guter Grund auf das Gebet zu vertrauen.

Beten für den Frieden

Seit nunmehr zwei Jahren erleben wir Krieg in Europa – keiner hätte das für möglich gehalten. Dennoch ist es Wirklichkeit. Und dann noch der unentschuldbare Überfall auf Israel und der rücksichtslose Krieg im Gazastreifen. Das ist erdrückend und besorgniserregend.

Beten wir für den Frieden – in der Ukraine, im Nahen Osten und auf der ganzen Welt am Sonntag, 25. Februar um 16.30 Uhr am Bürgerplatz.

Bild: Dr. Paulus Decker
In: Pfarrbriefservice.de