Archiv der Kategorie: Spirituelles

“Zeit, dass sich was dreht”

Jetzt rollt er wieder – der Ball, der Millionen fasziniert: spannende Stunden erleben, mitfiebern und sich über die Erfolge der Mannschaften freuen – das ist die eine Seite.

Aber es ist wie immer im Leben: Es gibt auch dunkle Seiten – gerade bei dieser WM in Katar. Der Liedtitel “Zeit, dass sich was dreht” von Herbert Grönemeyer zur Weltmeisterschaft vor 18 Jahren bringt das kritisch und doppeldeutig zum Ausdruck.

Ein Grund mehr dankbar zu sein, dass einer immer bei uns ist und uns in allen Situationen begleitet.

Bild: www.mittendrin.world

Glaubensstammtisch

Das Treffen mit Gesprächen über Gott und die Welt musste um eine Woche verschoben werden. Der Glaubens-Stammtisch der ehemaligen Erstkommuniongruppenleitet:innen findet in den Bürgerstuben statt am Mittwoch, 26. Oktober um 20.00 Uhr.

Diesmal ist die Impulsfrage: Viele Menschen haben in der Pandemie entdeckt, dass sie auch ganz gut ohne Kirche und Gottesdienst auskommen – wenn sie denn vorher dort waren. Gibt es Gott in eurem Alltag auch ohne unsere Institution? Und wie macht er sich bemerkbar?

Wir laden auch zu unseren weiteren Gesprächsangeboten ein: dem Glaubensgesprächskreis von Pfarrer Kampe jeden letzten Freitag im Monat und den Bibelabenden “Bibel (wieder-)entdeckt” von Pastoralreferent Michael Raz. Hier ist das nächste Treffen am 18. Oktober.

Bild: Katechetisches Institut des Bistums Essen
In: Pfarrbriefservice.de

Gott entdecken

“In die Kirche gehe ich nicht. Aber an einen Gott glaube ich schon . Den erlebe ich, wenn ich in der Natur bin.” So oder so ähnlich erzählen es mir immer wieder Menschen im Gespräch.

Und sie haben recht, was die Begegnung im Freien betrifft. Denn Gott ist uns überall nahe. Und manchmal entdecke ich auch etwas, was ich als Hinweis auf ihn deuten kann. So wie in diesem Bild.

Zufall? Es ist mir zugefallen.

Bild: Michael Raz

Träumen

Du hast mich geträumt mein Gott,
wie ich den aufrechten Gang übe
und niederknien lerne
schöner als ich jetzt bin
glücklicher als ich mich traue
freier als bei uns erlaubt.

Hör nicht auf, mich zu träumen, Gott,
ich will nicht aufhören mich zu erinnern,
dass ich dein Baum bin
gepflanzt an den Wasserbächen des Lebens.

Dorothee Sölle

Bild: Michael Raz

Reisesegen

Urlaub in Corona-Zeiten heißt, mit Unsicherheiten leben oder auch Pläne umzuwerfen und sich auf Neues einzulassen. Aber wie auch immer: Urlaub ist dafür da, die Seele baumeln zu lassen und aufzutanken.

Allen Wegfahrern und Daheimbleibern wünschen wir Gottes Segen für den Sommer:

Geh mit Gottes Segen. Er halte schützend seine Hand über dir, bewahre deine Gesundheit und dein Leben
und öffne dir Augen und Ohren für die Wunder der Welt.
Er schenke dir Zeit, zu verweilen, wo es deiner Seele bekommt.
Er schenke dir Muße, zu schauen, was deinen Augen wohltut.
Er schenke dir Brücken, wo der Weg zu enden scheint
und Menschen, die dir in Frieden Herberge gewähren.

Der Herr segne, die dich begleiten und dir begegnen.
Er halte Streit und Übles fern von dir.
Er mache dein Herz froh,
deinen Blick weit und deine Füße stark.

(Gerhard Engelsberger)

Bild: Friedbert Simon, in: Pfarrbriefservice.de

Zuhausesegen

Gesegnet seist du Tag für Tag.

Das Zimmer behütet dich,
weil du es hüten musst.

Doch stückweise kommt die Welt zu dir:
an dein Fenster ein verwehtes Blatt,
das Flattern der Vögel
und die Wolkenfiguren am Himmel.

Auch die Sonne schickt ihre Strahlen.
Lässt alles zu Gold werden und wärmt.

Das ist Gottes Segen ganz für dich.

Johannes van Kruijsbergen

Bild: Peter Weidemann
in: Pfarrbriefservice

Sommer

Mit der Sonnenbrille auf der Nase ein Eis schlecken, durch duftende Wiesen radeln, die Füße ins kalte Wasser hängen lassen, im luftigen Kleid durch den Schlosspark spazieren, mit Freunden grillen, auf einer Wiese liegen und dem Sommer zuhören, einfach die Seele baumeln lassen …

Danke, dass du die Welt so schön gemacht hast.

Bild: www.mittendrin.world