
Ein Gebet


Lust zum Singen? Tanzen? Klatschen? Und das bei einem Gottesdienst auf der Landesgartenschau in herrlicher Kulisse? All das gibt es beim
Gospelgottesdienst mit Simon Sugaray Son
am Donnerstag, 26.09. um 17.00 Uhr
im Pavillon der Landesgartenschau in Kirchheim.
Gesegnet seist du Tag für Tag.
Das Zimmer behütet dich,
weil du es hüten musst.
Doch stückweise kommt die Welt zu dir:
an dein Fenster ein verwehtes Blatt,
das Flattern der Vögel
und die Wolkenfiguren am Himmel.
Auch die Sonne schickt ihre Strahlen.
Lässt alles zu Gold werden und wärmt.
Das ist Gottes Segen ganz für dich.
Johannes van Kruijsbergen
Bild: Peter Weidemann
in: Pfarrbriefservice
Vom 15. Mai bis zum 6. Oktober sind auch die Kirchen auf der Landesgartenschau in Kirchheim vertreten. Ein wachsender „Heiliger Garten“, spirituelle Impulse und Gottesdienste machen erlebbar, dass Gott auch hier mit dabei ist.
Die Gruppe „Kirche unterwegs“ unseres Pfarrverbandes gestaltet zwei der wöchentlichen Gottesdienste „Tea Time“ jeden Donnerstag um fünf vor fünf. Der Mitmachgottesdienst mit spirituellen Impulsen am 27. Juni war eine angenehme und nachdenkliche Zeit und unser Gospelgottesdienst mit Simon Sugaray Son wird die Landesgartenschau am Donnerstag, 26. September rocken.
Du kannst einen Sonnenuntergang sehen und gleichgültig danebensitzen. Sie geht auch ohne dich unter. Und wieder auf.
Du kannst auch zugucken und dich darüber ärgern, dass andere Menschen häufiger schöne Sonnenuntergänge sehen.
Du kannst bekümmert denken: Ach, schon wieder ein Tag zu Ende und ich dem Tod etwas näher.
Oder du kannst den Sonnenuntergang bestaunen, die Zeit dabei vergessen. Vielleicht Gott dafür danken. Die Verlässlichkeit von Tag und Nacht rühmen. Und dankbar zu Bett gehen.
Christina Brudereck
(in: Trotzkraft, Essen: 2Flügel Verlag, 2021)
Wasser fließt bergab, von oben nach unten. Die Springbrunnen im Schleißheimer Schloss haben dieses Naturgesetz außer Kraft gesetzt. Es war ein Zeichen von großer Macht, wenn jemand das bewerkstelligen konnte. In der Renaissancezeit war das natürlich mit sehr großem Aufwand verbunden. Das Wasser musste mühsam in höherliegende Speicher transportiert werden, um das Schauspiel für etwa eine Minute zu ermöglichen. Die Fontänen waren auch höchstens eineinhalb Meter hoch. Dennoch schien es den Zuschauern schier göttlich.
Das Wasser wird dabei in die Luft getragen und prasselt wieder herunter. Kleine Luftblasen entstehen und, tanzen mit spielerischer Leichtigkeit auf der Oberfläche. Das geschieht nur, weil sie zuvor in die Tiefe gegangen sind. Das tut auch mir von Zeit zu Zeit gut.
Es ist beruhigend, dem Spiel eines Brunnens zuzuschauen und zu wissen: ich muss nicht alles in meinem Leben selbst machen. Ich darf auf die göttliche Kraft vertrauen. Mein Leben ist gehalten und getragen, auch wenn es mir oft selbst nicht bewusst ist.
Wenn ich dann dem Blitzen und Funkeln der Sonnenstrahlen in den Wellen zuzuschaue, kann ich vielleicht den göttlichen Funken in mir selbst entdecken.
Wie angenehm, dass jetzt wieder die Sonne mehr scheint. Ich kann endlich draußen sitzen und die Wärme genießen. Oder Ausflüge machen. Oder Urlaub. Und eines ist sicher: Wo auch immer ich bin, was auch immer ich tue: Gott ist bei mir.
Bild: www.mittendrin.world
Das Treffen mit Gesprächen über Gott und die Welt musste um eine Woche verschoben werden. Der Glaubens-Stammtisch der ehemaligen Erstkommuniongruppenleitet:innen findet in den Bürgerstuben statt am Mittwoch, 26. Oktober um 20.00 Uhr.
Diesmal ist die Impulsfrage: Viele Menschen haben in der Pandemie entdeckt, dass sie auch ganz gut ohne Kirche und Gottesdienst auskommen – wenn sie denn vorher dort waren. Gibt es Gott in eurem Alltag auch ohne unsere Institution? Und wie macht er sich bemerkbar?
Wir laden auch zu unseren weiteren Gesprächsangeboten ein: dem Glaubensgesprächskreis von Pfarrer Kampe jeden letzten Freitag im Monat und den Bibelabenden „Bibel (wieder-)entdeckt“ von Pastoralreferent Michael Raz. Hier ist das nächste Treffen am 18. Oktober.
Bild: Tim Reckmann
„In die Kirche gehe ich nicht. Aber an einen Gott glaube ich schon . Den erlebe ich, wenn ich in der Natur bin.“ So oder so ähnlich erzählen es mir immer wieder Menschen im Gespräch.
Und sie haben recht, was die Begegnung im Freien betrifft. Denn Gott ist uns überall nahe. Und manchmal entdecke ich auch etwas, was ich als Hinweis auf ihn deuten kann. So wie in diesem Bild.
Zufall? Es ist mir zugefallen.
Bild: Michael Raz