Christi Himmelfahrt

„Ich bin dann mal weg!“ – „…  und ihr werdet meine Zeugen sein in  Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde.“

Auch wenn die beiden Zitate nichts miteinander zu tun haben – das eine ist von Hape Kerkeling, das andere aus der Apostelgeschichte – sie beschreiben die Situation ein paar Wochen nach Ostern recht gut.

Jesus ist nicht mehr sichtbar bei seinen Freunden zugegen. Sie sind es, die seine Botschaft weitertragen müssen. Wir sind es, die seine Botschaft mit Leben füllen müssen. Weil Jesus ist nicht sichtbar bei uns. Aber spürbar. In unseren Herzen.

Er ist eben nicht weg, weit oben im Himmel, sondern noch immer mitten unter uns. Gott sei Dank.

Unsere Gottesdienste an Christi Himmelfahrt sind um 9.00 Uhr in Maria Patrona Bavariae und um 10.30 Uhr in St. Wilhelm. Bitte melden Sie sich telefonisch an.

Gottesdienst mit Krankensegnung

Die Krankensalbung soll Stärkung geben in schweren Zeiten. Dieses Sakrament können wir in dieser Zeit nicht spenden. Aber es gibt viele Situationen, in denen Menschen Hilfe und Unterstützung brauchen: Krankheit, gesundheitliche Einschränkungen oder eine anstehende Operation.

Daher laden wir Sie zu einer Messfeier ein, bei der Sie einen besonderen Segen empfangen können und die Gemeinde Sie mit ihrem Gebet begleitet. Der Gottesdienst findet statt am Freitag, 15. Mai um 14.00 Uhr in St. Wilhelm.

Predigtgedanken zum Mitnehmen

Solange unsere Gottesdienste nicht stattfinden können, legen wir weiterhin in den Kirchen kurze Gedanken zu den Sonntagsevangelien aus, die Sie gerne mitnehmen können. Oder Sie sehen sich die Filme dazu hier an.

Das Evangelium des Vierten Sonntags in der Osterzeit können Sie hier hören:


Die Gedanken dazu von unserer pastoralen Mitarbeiterin Theresia Kamp hören Sie hier:



Das Evangelium des Dritten Sonntags in der Osterzeit können Sie hier hören:


Die Gedanken dazu von Pfarrer Uli Kampe hören Sie hier:

Wenn Sie mit uns am Wochenende und an Feiertagen Gottesdienst feiern wollen, melden Sie sich bitte telefonisch an.

Alle unsere Veranstaltungen entfallen bis auf weiteres.
Das Pfarrbüro bleibt weiterhin telefonisch erreichbar.

Gemeinsam im Gebet verbunden

Wir laden Sie ein, im gemeinsamen Gebet verbunden zu bleiben. Beten Sie mit uns den “Engel des Herrn” jeden Tag mit dem Mittagsläuten um 12:00 Uhr am Fenster, Balkon oder im Freien. Oder beten Sie ein persönliches Gebet mit uns.

Mit unseren Kirchen beteiligen wir uns auch an der Aktion, die uns mit den anderen Bistümern und evangelischen Landeskirchen in Deutschland vereint: Ab sofort läuten wir zusätzlich um 19.30 Uhr die Glocken. Diesem Zeichen der Verbundenheit und Zuversicht können Sie sich gerne mit einem Gebet anschließen, zum Beispiel dem Vater Unser.

Engel-des-Herrn

Gottesdienste online

Auch in dieser Zeit müssen Sie nicht alleine beten. Wir stellen Ihnen einige der Angebote im Internet vor.

Weitere Gottesdienste, geistliche Angebote und Impulse finden Sie unter: https://www.erzbistum-muenchen.de/im-blick/coronavirus/geistliche-angebote

Das Erzbistum München-Freising überträgt täglich ein Gottesdienst aus der Sakramentskapelle des Münchner Liebfrauendoms live, jeweils sonntags um 10 Uhr sowie montags bis samstags um 17.30 Uhr. https://www.erzbistum-muenchen.de/gottesdienste-veranstaltungen/live-streams-online-radio-podcast-sprachassistent

Die Gemeinschaft von Taizé überträgt aktuell jeden Abend ihr Abendgebet live auf Facebook. Ein Mitbeten ist auch ohne Facebook-Account möglich. Die Gebete der Vortage können auch jederzeit nachgehört werden: https://www.facebook.com/taize

Die Erzabtei St. Ottilien überträgt ausgewählte Stundengebete und Messen Live und zum Nachhören: https://erzabtei.de/live

Die Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem Köln übertragen aktuell ihre mehrstimmigen Stundengebete über Soundcloud:

Bild: Peter Weidemann
In: Pfarrbriefservice.de

#Aufschrei – und was gehört wurde

#Aufschrei – so heißt eine Aktion für eine zeitgemäße Kirche. Im vergangenen Jahr gab es die Möglichkeit, auf Postkarten an den Erzbischof zu schreiben, was an Positivem oder auch Negativem in der Kirche wahrgenommen wird. Auch in unseren beiden Kirchen lagen diese gelben Postkarten aus. Mehr als einhundert davon haben Sie mitgenommen.
Jetzt können wir Ihnen ein Ergebnis der Initiative von vor allem jungen PastoralreferntInnen vorstellen. Insgesamt wurden 210 Postkarten ausgewertet. Hier geben wir Ihnen einen kleinen Überblick.

Grundsätzlich gibt es viel Rückendeckung für Kardinal Marx, den Synodalen Weg weiterzugehen, da Botschaft und Handeln der Kirche oft nicht übereinstimmen würden. Es wird auch mehr Glaubwürdigkeit eingefordert.

Das häufigste Thema der frei formulierten Postkarten ist die Rolle der Frau in der Kirche (ca. 30 %). Dabei werden der Zugang zu allen Ämtern und mehr Verantwortung in Führungspositionen gefordert.
Etwa 25 Prozent befürwortendie Abschaffung des Pflichtzölibats.

Ein weiteres großes Thema (ca. 20 %) ist die Kritik an Klerikalismus und Machtstrukturen in der Kirche. In diesem Zusammenhang wird mehr Wertschätzung für haupt- und ehrenamtliche Laien gewünscht.

Auf zehn Prozent der Karten wird ein Umdenken gefordert mit Blick auf Geschlechtervielfalt, voreheliche Sexualität und Umgang mit Homosexualität. Wichtig war den Schreibern Barmherzigkeit statt Regeltreue.

Insgesamt zeigt sich die Sehnsucht nach einer lebensnahen Kirche (ca. 20 %), die auch in einer lebendigen Gestaltung der Gottesdienste ihren Niederschlag findet.

Weitere Themen sind der Umgang mit geschiedenen und wiederverheirateten Menschen, konfessionsverschiedene Ehen, Ökumene und Ökologie. Häufig wird auch mehr Transparenz bei der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals gefordert.