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Erstkommunion

Wir sind immer in Gottes Hand geborgen. Er hält uns, damit wir keine Angst haben müssen im Leben. Das kann man auch spüren durch all die Hände, die helfen, es auf der Welt schöner und besser zu machen – also unsere. Deswegen sind die Hände der Kinder und der Gruppenleiter:innen das Symbol für diese Erstkommunion.

Und diese Hände bilden einen Baum. Die großen Hände sind von den Gruppenleiter:innen und tragen die kleinen Hände von den Kindern. Aber alle hängen zusammen, stützen sich, brauchen sich. Was wäre ein Baum nur mit dem Stamm und ohne Blätter? Oder andersherum?

Und so ein Baum hat Wurzeln. Da bekommt er Kraft her. Die Wurzel, wo wir Christen Kraft herbekommen, ist Jesus. So wie er gelebt hat, was er uns gesagt hat, das nährt uns im Leben.

Das feiern wir in diesem Jahr drei Mal bei der Erstkommunion: am 14. und am 22. Mai in St. Wilhelm und am 26. Mai in Maria Patrona Bavariae, jeweils um 10.00 Uhr. So können die Kinder alle ihre Gäste zum Gottesdienst in die Kirche einladen. Um 17.00 Uhr feiern wir mit den Familien der Erstkommunionkinder eine Dankandacht.

Neuanfang

„Ein Sämann ging hinaus, um seinen Samen auszusäen. Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und wurde zertreten und die Vögel des Himmels fraßen es. Ein anderer Teil fiel auf Felsen, und als die Saat aufging, verdorrte sie, weil es ihr an Feuchtigkeit fehlte. Ein anderer Teil fiel mitten in die Dornen und die Dornen wuchsen zusammen mit der Saat hoch und erstickten sie. Und ein anderer Teil fiel auf guten Boden, ging auf und brachte hundertfach Frucht.“

Beim Versöhnungsgottesdienst vor Ostern haben die Teilnehmer alles, was ihnen nicht gelungen ist, vor Gott gebracht und zum Zeichen des Neuanfangs Blumenzwiebeln gepflanzt. Die guten Vorsätze haben hoffentlich auch Frucht gebracht.

Unsere Regeln im Gottesdienst

  • Das Tragen einer FFP2-Maske ist dringend empfohlen.
  • Halten Sie bitte den Abstand von 1 m ein, das sind in St. Wilhelm 2 Stühle.
  • Notwendig ist die Maske, wenn Sie  zum und vom Sitzplatz gehen und beim Singen.
  • Zum Kommunionempfang gehen Sie bitte wieder nach vorne – jeweils eine Reihe nach der anderen.
  • Unsere Weihwasserbecken werden in der Osternacht wieder gefüllt. Bitte desinfizieren Sie sich die Hände,
  • bevor Sie diese ins Becken tauchen.

Ort des Friedens

Der Krieg zerstört so Vieles: Häuser, Brücken, Schulen, Krankenhäuser, das Zuhause der Menschen, ihre Heimat.
Der Krieg zerstört die Zukunft der Menschen, ihre Hoffnungen, Familien, alles, was ihr Leben bisher ausgemacht hat, das Vertrauen ins Leben.
Der Krieg zerstört auch unser Vertrauen in den Frieden, in den Zusammenhalt in Europa, unsere bisherigen Sicherheiten.

Schreiben Sie Ihre eigenen Gedanken, Wünsche, Hoffnungen und Gebete auf und legen Sie sie bei den Ziegeln hinter unserer Kapelle ab. Zettel und Stifte finden Sie in der Kirche.

Geistlicher Kirchenführer

Seit 50 Jahren besteht unsere Pfarrkirche St. Wilhelm. Das ist ein Anlass zum Feiern, aber auch ein Grund zum Innehalten. Was hat unsere Pfarrkirche Kirche in den 50 Jahren erlebt? Wenn Sie jetzt sprechen könnte, was würde sie erzählen? Vielleicht von einem Bauzaun der die Kirche zwölfJahre umgab? Oder, dass sich die Gemeinde hier versammelt und seit 50 Jahren zusammen Gottesdienste feiert.

Unsere Pfarrkirche ist für viele  in all  den  Jahren  ein vertrauter Ort geworden, ein Stück Heimat – auch Heimat unseres Glaubens. Ein vertrauter Ort ist wie ein fester Platz, der uns  Sicherheit gibt in einer Welt, in der so vieles in Bewegung ist.

Kirchen sind vor allem Orte an dem Theologie, Baukunst und Kultur zusammentreffen, auch wenn der eine oder andere seine Schwierigkeiten mit unserer Betonkirche hat.

Pastoralreferent Michael Raz hatte es sich vor einiger Zeit zur Aufgabe gemacht, einen etwas anderen Kirchenführer für die Pfarrkirche St. Wilhelm zu schreiben. Weil diese Kirche, so erzählte er mir, für ihn „ein Ort ist, an dem vieles anders und auch besonders ist! Wie ein Schatz, besser viele kleine Schätze, die es  gilt wieder wahrzunehmen und zu beleben.“ Als Pfarrer freue ich mich darüber und danke ihm herzlich.

Ihr Pfarrer Ulrich Kampe

Der Geistliche Kirchenführer liegt ab 1. Advent in der Kirche St. Wilhelm aus.

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Ostern für alle, die gern in Gesellschaft sind

Wie feiert man Ostern in Mexiko oder auf den Philippinen? Was heißt Auferstehung für mich? Und was hat Kresse in einem Ei verloren?

Diesen und anderen Fragen rund ums Osterfest werden wir uns auf vergnügliche Weise nähern am Donnerstag, 7. April um 14.00 Uhr im Pfarrsaal von Maria Patrona Bavariae.

Bild: Sr. M. Jutta Gehrlein
In: Pfarrbriefservice.de