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Zeit schenken

Die Kirchen in Oberschleißheim suchen in Zusammenarbeit mit dem AWO-Seniorenpark Menschen, die Zeit und Lust haben, sich für die Bewohner des Seniorenparks zu engagieren.

Die Möglichkeiten sind ganz verschieden, auch Zeit und Dauer des Ehrenamts können Sie selbst bestimmen. Wir freuen uns über jedes Engagement: eine Stunde im Monat oder drei Stunden am Tag,
regelmäßige Mitarbeit oder nur ganz selten.

Gesucht werden Menschen, die bei einzelnen Veranstaltungen helfen, die bei Ausflügen mitfahren, bei Festen mithelfen, zum Friedhof begleiten; gebraucht werden aber auch Menschen, die die Senioren besuchen und mit ihnen Gespräche führen.

Selbstverständlich bekommen Sie als ehrenamtliche Mitarbeiter eine fachliche Einführung und werden für die Dauer ihres Ehrenamts durch die katholischen und evangelischen Seelsorger vor Ort und die Mitarbeiter des Seniorenparks begleitet und unterstützt.

Wenn Sie Lust und Zeit haben mitzumachen, melden Sie sich in unseren Pfarrbüros, bei  unseren Seelsorgern oder direkt im Seniorenpark.

Familiengottesdienst

„Please hold the line!“ „Bleibe bitte in Verbindung!“ Das hört man oft am Telefon. Aber auch für Gott gilt: Bleibe bitte in Verbindung! Damit Gott dir auch helfen kann. Mehr zu dieser Verbindung, dem Bündnis könnt ihr bei unserem Familiengottesdienst erfahren am
Sonntag, 17. März um 10.00 Uhr in St. Wilhelm.

Trauerkreis

Wer einen lieben Menschen verliert, für den kann sich das ganze Leben verändern und alles traurig erscheinen lassen. Dann nicht allein zu sein, ist eine große Hilfe. 

Daher laden wir ein zu den Treffen im Trauerkreis. Hier besteht die Gelegenheit, in einem geschützten Raum über Gefühle und Erleben zu sprechen – oder auch nur den Erfahrungen anderer Teilnehmer zuzuhören. Es begegnen sich Menschen, die ein ähnliches Schicksal haben und die Verständnis haben für diese Gefühle. Wir treffen uns am

6. März um 15.00 Uhr im Pfarrheim St. Wilhelm.

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei mir oder im Pfarrbüro an.

Pastoralreferent
Michael Raz
Tel. 089 / 315 22 22

Deutsche Bischöfe gegen Rechtsextremismus

„Wir sagen mit aller Klarheit: Völkischer Nationalismus ist mit dem christlichen Gottes- und Menschenbild unvereinbar.“

„Rechtsextreme Parteien und solche, die am Rande dieser Ideologie wuchern, können für Christinnen und Christen daher kein Ort ihrer politischen Betätigung sein und sind nicht wählbar. Die Verbreitung rechtsextremer Parolen – dazu gehören insbesondere Rassismus und Antisemitismus – ist überdies mit einem haupt- oder ehrenamtlichen Dienst in der Kirche unvereinbar.“

So deutlich distanzierten sich am 22.02.24 die deutschen Bischöfe in ihrer gemeinsamen Erklärung von rechtsextremen Positionen. Die gesamte Erklärung ist hier zu lesen.

Dennoch bleibt es wichtig, im Gespräch zu bleiben und die Probleme der Menschen ernst zu nehmen. Die Seelsorger im Pfarrverband Oberschleißheim stehen dafür zur Verfügung.

Bild: www.dbk.de
In: Pfarrbriefservice.de

2 Jahre Krieg in der Ukraine

Zwei Jahre Zerstörung, Tod und Leid für viele Menschen. Zwei Jahre der Versuch eines Potentaten, politische Ideen mit Gewalt durchzusetzen. Und noch immer ist keine Lösung in Sicht – weder militärisch noch diplomatisch.

Und dazu ist noch ein Kriegsschauplatz dazugekommen im Nahen Osten, der uns zeigt, wie fragil gelingendes Zusammenleben zwischen Menschen sein kann. Und ganz viele Kriege kommen in unserer Wirklichkeit gar nicht mehr vor, finden nicht den Weg in die Schlagzeilen, obwohl sie das Leben von vielen Menschen unerträglich machen: Kongo, Afghanistan, Myanmar, Mali

Und dann noch der politische Unfriede in unserem Land, die Unzufriedenheit mit der Politik, die immer stärker werdende Polarisation unserer Gesellschaft, die Angst vor Verlust unserer Demokratie.

Für all das stand beim ökumenischen Friedensgebet am 25 Februar der Schutthaufen, die zerstörte Mauer: ein Symbol der Destruktion. Damit verbunden sind die Gefühle von Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und Ohnmacht. Ein guter Grund auf das Gebet zu vertrauen.

Beten für den Frieden

Seit nunmehr zwei Jahren erleben wir Krieg in Europa – keiner hätte das für möglich gehalten. Dennoch ist es Wirklichkeit. Und dann noch der unentschuldbare Überfall auf Israel und der rücksichtslose Krieg im Gazastreifen. Das ist erdrückend und besorgniserregend.

Beten wir für den Frieden – in der Ukraine, im Nahen Osten und auf der ganzen Welt am Sonntag, 25. Februar um 16.30 Uhr am Bürgerplatz.

Bild: Dr. Paulus Decker
In: Pfarrbriefservice.de

Nicht angemeldete Demonstration in der Kirche

„So geht’s einfach nicht weiter!“ – „Da müssen wir etwas ändern!“ – „Wenn wir so weitermachen, dann …“

Am vergangenen Sonntag haben nicht nur viele hunderttausend Menschen auf der Straße demonstriert, um um unsere Demokratie zu retten, sondern auch alle Kinder in unserem Familiengottesdienst.

So wie in der Lesung der Prophet Jona die Menschen in der Stadt Ninive aufgerüttelt hat mit seiner Parole und so zur Umkehr gebracht hat, so haben auch die Kinder versucht, mit ihren Parolen die Menschen in der Kirche zu erreichen.

Vielleicht macht unser Beispiel Schule und wir können gemeinsam die Welt zum Besseren wenden. Denn das ist der Auftrag Gottes für Jona damals und für uns heute.