Ein Klettergerüst. Auch wenn ich kein Kind mehr bin: einfach mal hängen lassen. Nichts tun müssen. Die Schuhe abstreifen, den Himmel über sich vorbeiziehen lassen und den Wolken nachschauen.
Gott liegt neben mir, hat die Schuhe abgestreift, lässt den Himmel über sich vorbeiziehen und schaut den Wolken nach. Einfach so.
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Da sein
„Hände hoch oder ich schieße!“ – „Peng, peng, peng!“ – „Du entkommst mir nicht!“ So ähnlich hat es geklungen, wie ich als Kind Polizei gespielt habe. Natürlich haben immer die Guten gesiegt. Das ist im richtigen Leben nicht immer so – leider. Aber ich kann mich immer an jemanden wenden, wenn ich Hilfe brauche. Gott sei Dank.
mitleben
„Was machst du denn da?“
„Dir auf die Finger schauen, was du mit deinem Geld machst! Nein, Quatsch. Kleiner Scherz. Das Geld ist deine Sache.“
„Ich bin da, wo du bist. Und da, wo die anderen sind.
Und glaub mir, hier standen schon viele Menschen. Viele wollten nur schnell Geld holen, manche aber hatten große Angst, ob das Geld reichen wird, das sie jetzt holen wollen. Ich hab viele Ängste gesehen, viel Wut gespürt und auch so manche Vorfreude miterlebt.“
Informationen für unsere Gottesdienste
Wir freuen uns, dass wir wieder gemeinsam mit Ihnen Gottesdienste feiern können! Schützen Sie mit uns die Gesundheit von allen und beachten Sie bitte folgende Sicherheitsmaßnahmen:
Für die Eucharistiefeiern am Wochenende müssen Sie sich vorab telefonisch anmelden. Das ist möglich von Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0176 79700482.
Sicherheitsordner vor und in der Kirche sorgen für einen reibungslosen Ablauf.
Bitte halten Sie den vorgeschriebenen Abstand ein und setzen Sie sich nur auf die mit Polstern markierten Sitzplätze. Das gilt für alle Gottesdienste und Gebete.
In der Kirche besteht Maskenpflicht.
Bitte bringen Sie Ihr eigenes Gotteslob mit.
Der Handschlag zum Friedensgruß wird nicht gegeben.
Der Ablauf für die Kommunionausteilung wird im Gottesdienst angesagt. Mundkommunion ist nicht möglich.
Die Kollekte findet am Ausgang der Kirche statt. Dort stehen Körbe bereit.
Bitte achten Sie auch beim Verlassen der Kirche auf ausreichenden Abstand.
Wenn Sie Erkältungssymptome oder Symptome des Covid-19-Virus aufweisen, bleiben Sie bitte zu Hause.
unterwegs
„Let me take you by the hand and lead you through the streets of …“
Was würde mir Gott zeigen, wenn er mich an der Hand nehmen und durch den Ort führen würde?
Die alte Frau, die sich beim Gehen schwertut, aber ganz erfüllt vom Fliederduft ist? Das Kind, das voller Stolz eine Eins in Mathe im Schulranzen nach Hause trägt? Das junge Mädchen, das so viel Glitzer im Gesicht trägt, dass dazwischen die Tränen nicht zu sehen sind? Der Hund, der voller Freude seinen Lieblingsball im Maul trägt?
Baustellen
„Ich wollte doch noch …“ „Eigentlich müsste ich …“ „Ich darf bloß nicht vergessen …“ Manchmal habe ich so viele Baustellen in meinem Leben, dass ich gar nicht mehr weiß, wo ich zuerst anfangen soll.
Zugegeben: Ein Haus baut sich nicht von allein. Auch mein Leben braucht Planen und Arbeiten. Vielleicht geht es auch mit weniger Druck: „Schaut euch die Vögel am Himmel an: Sie säen und ernten nicht und Gott ernährt sie doch.“
abgestaubt
Eine ganze Reihe Erfolge. Manches ging leicht von der Hand, bei anderem musste ich mich wirklich anstrengen. Wahnsinn, was ich schon alles geleistet und geschafft habe.
Und mittendrin Gott. Er fällt kaum auf.
Auch seine Botschaft ist unauffällig: Du bist gut, so wie du bist. Egal was kommt und was du machst. Ich hab dich gern.
selbstvergessen
„Höher, und höher, jaaa!“ Nichts ist mehr wichtig. Es zählt nur der Augenblick. Der Schwung trägt mich immer weiter. Das sollte nie aufhören. Gut, dass ich nicht allein bin.
mitfahren
„Vorsicht, da kommt einer aus der Ausfahrt!“ – „Hey, brems doch!“ – „Du musst eher schalten!“ Es kann ganz schön nerven, wenn jemand ständig hineinredet und kritisiert. Sich einmischt, wo es nicht gefragt ist. Sich als Oberlehrer aufspielt.
Dagegen höre ich gerne auf gute Ratschläge, einfühlsame Hinweise und aufbauende Worte. Dann spüre ich: Einer ist für mich da.
sich erinnern
Wenn meine Oma früher vom Einkaufen zurückgekommen ist, war das Schönste, wenn sie ein frisch gebackenes Brot mitgebracht hat. Das hat vielleicht geduftet. Da hineinbeißen …
Sich erinnern an das Gute im Leben, an das Gute am Leben … “ Nehmt und esst. Das bin ich für euch.“