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mitleben

„Was machst du denn da?“
„Dir auf die Finger schauen, was du mit deinem Geld machst! Nein, Quatsch. Kleiner Scherz. Das Geld ist deine Sache.“

„Ich bin da, wo du bist. Und da, wo die anderen sind.
Und glaub mir, hier standen schon viele Menschen. Viele wollten nur schnell Geld holen, manche aber hatten große Angst, ob das Geld reichen wird, das sie jetzt holen wollen. Ich hab viele Ängste gesehen, viel Wut gespürt und auch so manche Vorfreude miterlebt.“

unterwegs

„Let me take you by the hand and lead you through the streets of …“
Was würde mir Gott zeigen, wenn er mich an der Hand nehmen und durch den Ort führen würde?
Die alte Frau, die sich beim Gehen schwertut, aber ganz erfüllt vom Fliederduft ist? Das Kind, das voller Stolz eine Eins in Mathe im Schulranzen nach Hause trägt? Das junge Mädchen, das so viel Glitzer im Gesicht trägt, dass dazwischen die Tränen nicht zu sehen sind? Der Hund, der voller Freude seinen Lieblingsball im Maul trägt?

Baustellen

„Ich wollte doch noch …“ „Eigentlich müsste ich …“ „Ich darf bloß nicht vergessen …“ Manchmal habe ich so viele Baustellen in meinem Leben, dass ich gar nicht mehr weiß, wo ich zuerst anfangen soll.

Zugegeben: Ein Haus baut sich nicht von allein. Auch mein Leben braucht Planen und Arbeiten. Vielleicht geht es auch mit weniger Druck: „Schaut euch die Vögel am Himmel an: Sie säen und ernten nicht und Gott ernährt sie doch.“